Als APAN die 4,5 Ha Land zum Bau eines Tierheimes in Odena bekam war klar, dass es auch einen Bereich für „exotische Tiere“ geben sollte. Für diese Tiere, die zum Großteil illegal nach Katalonien eingeführt wurden, ist eine Vermittlung fast unmöglich. Unsere Affen sind die besten Beispiele dafür.
Meist müssen Jäger eine ganze Familie töten, um ein Affenbaby entführen zu können. Ihr Ursprungsland ist Nordafrika und sie werden meist in Koffern, getarnt als Gepäck geschmuggelt. Oft ohne genügend Sauerstoff, Wasser und Versorgung, sterben viele auf der langen Reise. Manchmal werden die Schmuggler auch erwischt und dann kann die Polizei Rauschgift, Schusswaffen und auch exotische Tiere beschlagnahmen.
Die meisten der Tiere, die zu APAN kommen, wurden konfisziert und befinden sich in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Viele werden in engen Käfigen gehalten, wie z.B. Xita, die eine solche Qual 23 Jahre erleiden musste. Sie sind nicht artgerecht versorgt worden und haben starke Schäden an Körper und Seele.
Wir versuchen sie zu rehabilitieren und resozialisieren, während wir in der Zwischenzeit versuchen neue Zuhause zu finden.
In Holland z.B. gibt es eine Insel, auf der solche Affen in einer Art „Halbfreiheit“ leben dürfen. Dort kommen Affen aus ganz Europa zusammen. Ihre erneute Auswilderung ist unmöglich, da die natürlichen Instinkte nicht ausreichend vorhanden sind. Leider können nicht alle Affen nach Holland reisen und so müssen einige ältere Tiere ihren Lebensabend im Tierheim verbringen.
Der Markt für exotische Tiere –am liebsten Wildfänge- ist sehr groß. Solange damit noch viel Geld verdient werden kann, wird eine Besserung nur schwer zu Vollziehen sein. Wenn der Reiz dann verflogen ist, werden die Tiere ausgesetzt. Leider gibt es nicht viele qualifizierte Tierheime, die Exoten aufnehmen können – und das ist ein Problem.
Normaler Weise wird immer erst versucht die Tiere in Zoos unterzubringen. Oft schrecken diese aber vor einer Aufnahme zurück, da, trotz intensiver Eintrittsuntersuchung, es oft zu Krankheitsübertragungen kommt. So muss nach anderen Unterbringungsmöglichkeiten gesucht werden..
Natürlich sind wir von APAN gegen das Halten von exotischen Tieren in einem Zoo oder gar Circus. Diese Tiere gehören nicht in Gefangenschaft sondern in die ursprüngliche freie Wildbahn. Man muss sich nur vorstellen 90% des Tages in einem Käfig eingesperrt zu sein.....
Wir können nur sagen: GEHEN SIE NICHT IN EINEN CIRCUS, IN DEM WILDE TIERE GEZEIGT WERDEN – AUCH NICHT IN ZOOS – nur um die Schaulust zu befriedigen. Dies ist der einzige Weg dem Elend der Tiere entgegen zu steuern.
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FÄLLE
SIMBA
JULI 2009
SO SOLLEN LEIDER DIE ZIRKUSTIERE ENDEN: IN APAN
Simba, ein kleiner Löwe (geb. 01/2009) von einem Zirkus in Girona, ist seit Anfang Juli bei APAN untergebracht. Seit dieser Zeit wurde er behandelt und sein Gewicht auf den Stand seines Alters gebracht.
Er wird diesen Monat (September) zum Lionsrock – einem Wildreservat in Süd Afrika, gehen.
http://www.lionsrock.org/index.php?&siteid=000&uin=
In den zwei Monaten hat Simba sich ziemlich gut erholt. Am Anfang hat er nicht so gut gegessen aber jetzt ist er auf den Weg uns zu ruinieren. Um die 450 Euro/Monat muss man für seinen Futter ausgeben. Er isst 4 Tage in die Woche um die 2-3 Kg Rindfleisch und 3 Tage in die Woche 3 Kaninchen pro Tag und das, obwohl er immer noch fast ein Baby ist…
Simba kann nicht betrachtet werden. Er hat nur den allernötigsten Kontakt zu Menschen, damit er sich an ein Leben in Freiheit gewöhnen kann und seine natürlichen Instinkte zum Überleben dort sensibilisiert werden.
Er fängt schon an zu brüllen, nicht so laut und nicht so stark - aber genug um sich etwas Respekt zu verschaffen. Da es noch immer heiß ist , wird Simba jeden Tag mit den Schlauch erfrischt , worüber er sich sehr freut.
Er spielt gerne mit seinen Betreuern - die aber bisher an Katzen, Hunde, Affen und andere Kleintiere gewöhnt waren ….Simba ist schon sehr stark und hat riesige Krallen und es kann, ohne dass er es will, schon etwas weh tun wenn er spielt. Und, obwohl seine Betreuer nie Erfahrung mit solchen Tieren hatten, bt haben, haben sie es sehr schnell gelernt mit ihm um zu gehen. Mit gutem Willen und viel Liebe kann man wirklich alles Mögliche schaffen und wir können mit viel Stolz sagen, dass unser Teil der Arbeit gut gemacht wurde.
Alles Gute für dein neues Leben Simba! Leb wohl in deiner neuen Heimat Süd-Afrika, den Ort aus dem deine Familie nie hätte gestohlen werden dürfen.
Der kleine Löwe wurde in Salou von der Polizei konfisziert, als sie einen Mann mit ihm an der Leine spazieren gehen sahen. Es schien als sei er eher erleichtert Simba loszuwerden, denn so langsam fing es an problematisch zu werden. Er wurde zu stark und wollte viel zu viel Futter. Das arme Tier hatte vor seiner „Rettung“ mindestens drei Vorbesitzer und wurde legal von einem Zirkus in Girona gekauft.
Simba ist einer der wenigen, die Glück hatten. Die Zahl der Rück-Auswilderungen in Afrika ist leider sehr klein. Viele Tiere sterben vorher, oder werden von ihren „versnobten Besitzern“ entsorgt. Manche enden im Zirkus, wo Eltern und Kinder mit der Dressur (die nichts mit natürlichem Verhalten hat) unterhalten werden.
Bei APAN wurde schon vielen exotischen Tieren geholfen. Manche wurden einfach abgegeben, ausgesetzt, konfisziert da sie illegal importiert wurden und aus schlechter Haltung und Quälerei befreit. Affen, Papageien, Frettchen oder Pelztieren – alle fanden bei APAN Hilfe.
Alle Exoten unterliegen der Regierung (Naturschutzbehörde) und sind nicht auf Dauer bei uns. Solange Depana auf der Suche nach einem Platz – nicht in Zoos – für die Tiere ist, bleiben sie hier untergebracht. Sie sollen auf jeden Fall in möglichst natürliche Umfelder zurückgeführt werden – sei es in Europa, Afrika, Amerika oder anderswo.
Die Unterbringung und Versorgung dieser exotischen Tiere ist für APAN eine große Anstrengung, da sie schon eine sehr spezielle Behandlung erfordern.
Es ist widerlich, was der Mensch sich so einfallen lässt und erschreckend wie verantwortungslos er oft handelt.
Zur Erinnerung die Geschichte eines kleinen Äffchens.
Sie wurde von ihrem Besitzer 23 Jahre in einem Vogelkäfig gehalten, in dem sie sich nicht einmal aufrichten konnte. Als sie zu uns kam, war es kaum möglich sie in eine aufrechte Haltung zu bekommen. Auch das Sozialisieren mit Artgenossen konnte nur mit sehr viel Geduld und Vorsicht geschehen. Letztlich ging es ihr aber doch besser und das Verhalten hat sich angepasst. Jetzt, wo sie wohl nicht mehr allzu viele Jahre zu leben hat, kann sie es jedoch glücklich und so, wie es hätte schon immer sein sollen.
LIEBE ELTERN! BITTE BESUCHEN SIE MIT IHREN KINDERN KEINEN ZIRKUS WO WILDTIERE ALS SCHAUNUMMER MISSBRRAUCHT WERDEN!! NUR SIE KÖNNEN HELFEN DIESE TIERE AUS IHREN FURCHTBAREN GEFÄNGNISSEN ZU BEFREIEN!!
SIMBA IN SÜDAFRIKA
ER HEISST JETZT MUFASA, DA ES SCHON EIN ÄLTERE LÖWE DABEI WAR DER AUCH SIMBA HEISST.
Am 2. Dezember 2009 hat für Mufasa, Rici, Paco, Richard und Simba ein neues Leben begonnen. Die fünf Löwen wurden aus Rumänien und den Niederlanden (unsere Simba ist zuerst nach Holland gefahren)in das VIER PFOTEN Refugium LIONSROCK überführt und dort in ihre riesigen Areale entlassen.
http://www.lionsrock.org/index.php?&siteid=000&uin=
Als die Löwen am Flughafen von Johannesburg ankamen, hatten sie den Großteil ihrer langen Reise geschafft. Mit schweren Ketten wurden die Transportkisten auf Lastwagen verladen. Durch starke Regenfälle musste die ungewöhnliche Reisegruppe allerdings eine kleine Verspätung in Kauf nehmen. Doch angesichts des Leids, das die Löwen in ihren bisherigen Leben erfahren hatten, war dies wohl zu verschmerzen.
Die Tiere waren aus unterschiedlichen nicht artgerechten Haltungen befreit worden: Die noch recht jungen rumänischen Löwen Rici, Paco und Richard stammten jeweils aus Privatbesitz, der achtjährige Simba lebte bisher in einem Zoo in Piatra Neamt. Mufasa, ebenfalls erst knapp ein Jahr alt, musste in seinem kurzen Leben bereits sowohl Privatbesitz, Auftritte in einer katalanischen Diskothek sowie Gefangenschaft in einem Lagerraum ertragen.
Der Regen verzögerte die sofortige Freilassung der ungeduldigen Raubtiere in LIONSROCK um eine knappe Stunde verzögerte, doch um 17.30 Uhr Ortszeit öffnete sich für die Großkatzen die Schleuse zu einer anderen Welt: einem Leben ohne Leid und Drangsalierung von Menschen.
Die vier Jungtiere teilen sich ein gemeinsames Revier, denn sie sind jung genug, um sich aneinander anzupassen. Nur der achtjährige Simba wird sich zunächst in einem eigenen Bereich an seine neue Umgebung gewöhnen. Die VIER PFOTEN Mitarbeiter in LIONSROCK wurden mit Erleichterung Zeugen wie Mufasa, Rici, Paco und Richard schnell damit begannen, gemeinsam ihr neues Territorium zu erkunden.
Mutiger Mufasa
Wie so oft bei den Transfers von leidgeprüften Löwen aus osteuropäischen Zoos und illegaler Privathaltung nach LIONSROCK, reagierten die Tiere höchst unterschiedlich auf ihre Freilassung: Paco etwa suchte sofort nach einem geeigneten Versteck im freien Gelände, während Mufasa aufgeregt durch das Areal zog - mutig, aber auch von den vielen neuen Eindrücken überfordert. Es dauerte jedoch gerade einmal eine halbe Stunde, bis sich die Aufregung legte und die Löwen, die sich zuvor nicht kannten, gemeinsam und ohne jede Aggressivität ihren neuen Lebensraum erkundeten.
Neuankömmlinge in LIONSROCK lernen sich kennen
23.12.2009: Mufasa und Rici, Paco und Richard – die vier jüngeren Löwen der Fünfergruppe, die kürzlich im VIER PFOTEN Refugium LIONSROCK eingetroffen ist, machen spürbare Fortschritte und leben sich in ihrer neuen Umgebung ein. Simba, der fünfte neue Bewohner, beobachtet eifrig seinen Nachbarn Cesar. Alle fünf Tiere essen gut und bewegen sich mit jedem Tag selbstsicherer durch ihren neuen Lebensraum
Es ist die Dämmerung eines besseren Lebens für Mufasa, Rici, Paco, Richard und Simba. Außer den indiskutablen Haltungsbedingungen und massiver Fehlernährung war einer der kritischsten Faktoren ihres Lebens in Gefangenschaft, dass sie so gut wie noch nie einen anderen Löwen gesehen hatten. Dies ist besonders bei Mufasa von besonderem Interesse, da er sehr an Menschen gewöhnt ist. Obwohl sich seine Neugier schnell über seine anfängliche Nervosität durchgesetzt hat, wird es eine Schlüsselaufgabe in seiner Rehabilitation sein, ihn an ein natürliches Leben heranzuführen. In seinen ersten Tagen in LIONSROCK kam Mufasa stets an die Grenze seines Areals sobald sich VIER PFOTEN Mitarbeiter näherten, versuchte ihre Aufmerksamkeit zu erlangen während er die drei anderen auf Distanz hielt. Dieses Verhaltensmuster änderte sich jedoch schon nach ein paar Tagen als sich Rici ihm näherte und sich neben ihn in den Schatten legte. Seitdem leisten sich die beiden jüngsten Löwen Gesellschaft, und werden sich ganz vorsichtig vertrauter.
Zarte Annäherung unter Löwen
Ricis körperlicher Zustand ist mit Abstand der schlechteste in der neuen Gruppe. Er leidet unter starker Rachitis und wurde gleich nach seiner Ankunft auf eine spezielle Diät gesetzt. Wie die meisten seiner Artgenossen war er anfangs zu nervös um zu essen solange VIER PFOTEN Angestellte in der Nähe waren, begann jedoch dann bald mit der Futteraufnahme. Der stärkste und größte der gemeinsam lebenden Vierergruppe ist Paco. Er und Richard haben ebenfalls begonnen sich einander anzunähern und erkunden gemeinsam ihr Territorium. Richard hat einige Hautabschürfungen im Gesicht und an den Gelenken, die sich aber bald bessern sollten – mit Hilfe der idealen Lebensbedingungen, die er in LIONSROCK vorfindet. Der ältere Löwe, Simba, hat währenddessen viel Zeit damit verbracht, Cesar zu beobachten, der in dem Areal neben ihm wohnt. Simba ist auch zu stark an Menschen gewöhnt und wird Zeit brauchen um sich daran zu gewöhnen, als Löwe zu leben.
Grund zu Optimismus
Wenn man die täglichen Fortschritte bedenkt, die die Fünf in ihrem neuen Leben machen, sind die Wildkatzenexperten in LIONSROCK sehr optimistisch, dass sich die Löwen von ihrer leidvollen Jugend, die sie in Europa erleben mussten, erholen werden. Sie sind nun vor aller Gefahr sicher und werden lernen, sich Schritt für Schritt an die natürlichen Bedingungen in LIONSROCK anzupassen. Jetzt da der südafrikanische Sommer in voller Blüte ist, werden sie bald die einsamen Winter vergessen, die sie in winzigen Käfigen zugebracht haben, und wieder gesund werden. Mufasas Disco-Zeiten sind nun vobei und er wird lernen ein König zu sein.
Quelle: Vier Pfoten Deutschland
BARCELONA
Diese zierliche Seidenäffchen (Callitrix jacchus) heißt Barcelona und ihre vormaligen Besitzer haben sie einfach ausgesetzt.
Diese Affenart kommt ursprünglich aus Brasilien und hat ein Gewicht von 400 bis 500 Gramm. Sie haben an beiden Seiten des Kopfes lange weiße Haare, die ihre Augen bedecken.
Wenn ein Tier der Gruppe etwas essbares findet, gibt es so laute Töne von sich, dass alle anderen weithin herbeigerufen werden.
Eine Familie besteht in der Regel aus einem Pärchen mit ihren Kindern. Nur die „Originalmutter“ ist berechtigt Nachwuchs zu bekommen und sie ist die dominanteste Affendame der Gruppe. Es kommt auch schon mal vor, dass ein Männchen gleichzeitig mit zwei Weibchen Nachwuchs zeugt.
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 11 Jahren. Sie ernähren sich von Maden, Früchten und Salbei.
UPDATE: Wir haben sie ein neues Zuhause gefunden.
COATI
Obwohl es unmöglich erscheinen mag, erlaubt die Regierung die Zucht, den kommerziellen Vertrieb und den Besitz exotischer Tiere. Dies kann nicht zur gefährlich für die Menschen werden, sondern auch dramatisch für die Umwelt.
Zwei Beispiele sind der Waschbär und andere Pelztiere. Diese können legal eingeführt werden und passen sich sehr schnell an neue Umweltgegebenheiten an. Sie ernähren sich von einer Vielfalt an Nahrungsmitteln und vermehren sich schnell. Somit können sie heimische Tiere aus ihren Lebensräumen verdrängen.
Meist kommen sie als Welpen und sehen aus wie niedliche Stofftierchen. Die Probleme beginnen, wenn sie größer werden und ihre natürlichen – nämlich wilden – Eigenschaften entwickeln. Oft werden sie dann meist unter unakzeptabeln Bedingungen in Käfigen gehalten, oder man entsorgt sich ihrer einfach in der Natur, wo sie sehr leicht zu einem großen Problem werden.
Leider klären die Verkäufer solcher „Wild“-Tiere die Kunden nicht darüber auf, dass mit der Geschlechtsreife und dem Wachstum der Tiere gefährliche Bisswunden und andere Verletzung entstehen können.
Wenn Depana von der Generalidad einen Notruf bekommt, macht sie sich immer gleich daran ein solches Tier einzufangen (was sich nicht immer leicht gestaltet!). Wenn es dann gefangen ist, geht es als erstes zum Tierarzt für einen Check-up, der Impfung und das Setzen eines Mikrochip. Wenn es sich um ein Tier handelt, welches durch Verbreitung die heimische Fauna und Flora gefährdet, wird es zusätzlich kastriert, um dem entgegenzuwirken.
Anschließend werden sie in ihr vorerst neues Heim, in dem Fall APAN, gebracht. Jetzt beginnt die schwierigste Arbeit – nämlich ein artgerechtes Zuhause zu finden. APAN ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg dahin.
Es ist unglaublich, dass Menschen Wildtiere als Hausgenossen halten und einige Tierärzte solche Vorhaben noch unterstützen.
Luna (weiblich) und Vadadolid (männlich) wurden von der Guardia Civil beschlagnahmt. Ihrem Besitzer wurde schon voher ein Tier wegen schlechter Haltungsbedingungen weggenommen.
Wie die meisten der bei APAN untergebrachten Äffchen, gehören sie zur Rasse ‘Macaca Silvana’, ursprünglich beheimatet in Nordafrika.
Während wir nach einem Endplatz für diesen Myhna (Gracula religiosa; in Asien heimischer Vogel der Starfamilie) suchen, hat er einen neuen Käfig bekommen. Dort hat er mehr Platz zum fliegen, als in seiner alten Behausung. Diese haben wir ihm mit reingestellt, für den Fall, das er sich lieber an einen bekannten Platz zurückziehen möchte.
Myhna können 10 bis 14 Jahre alt werden und es gab schon den Fall, dass einer 27! Jahre erreicht hat.
Sie sind die besten Imitatoren, können eine Vielzahl an Wörtern und sogar Sätze und Töne. Alles können sie klar und deutlich zu verstehen wiedergeben.
Es gibt keine Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen, sie sehen identisch aus. Das Geschlecht ist nur mittels einer DNA-Probe zu ermitteln.
Normaler Weise leben sie in Wäldern und im Dschungel, immer in der Nähe von Wasser. Oft findet man sie auch auf Obst-, Kaffe- und Teeplantagen vor.
Während der Paarungszeit, von April bis Juni, bilden sich Paare, die bis ans Ende ihrer Tage zusammen bleiben.
Sie stammen ursprünglich aus Südwest Asien und Indonesien, größtenteils Sri Lanka. Man findet sie aber auch in Indien, China und auf den südöstlichen Inseln Asiens.
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NEPAL und ESPALDA
Nepal und Espalda sind zwei Bartäffchen (Macaca sylvanus), die aus einer Gruppe von 4 Tieren kommen, die in einem privaten Zoo in Andalusien beschlagnahmt wurden.
Espalda hatte eine große Wunde auf dem Rücken als er übernommen wurde und deshalb bekam er den Namen (Espalda = Rücken). Eine Zeit später kam eine Zusage der Übernahme der anderen zwei Tiere aus Deutschland.
Im Moment leben Nepal und Espalda in einem Freigehege von 500 m2. Sie haben sich wundervoll eingelebt und ihr ruhiger, ausgeglichener Charakter macht ihre Handhabung einfach. Nepal ist der größere der beiden und offensichtlich der Chef.
Wir wollen in der Zukunft versuchen weitere Männchen mit den beiden zu vergesellschaften, um eine festen Männergruppe von max. 5-6 Tieren zu erhalten.
Im Video sieht man ihr neues Zuhause:
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QUART und CHIBIROIA
Quart und Chibiroia entwischten ihrem Besitzer in Quart, einem Ort nahe Girona. Sie lebten einige Tage in den anliegenden Wäldern und der Besitzer bat die Polizei um Hilfe die Tiere zu fangen – was sich nicht so leicht gestaltete. Sie wurden gefüttert, damit sie überhaupt eine Überlebenschance hatten und letztlich gelang es Depana sie einzufangen. Sie wurden konfisziert und zu APAN gebracht.
Jetzt hoffen wir bald ein neues Zuhause in Holland zu finden, damit sie eine „fast freie“ und natürliche Zukunft haben.
Am 20. April 2008 haben wir einen jungen Bartaffen (Macaca sylvanus), der von der Polizei beschlagnahmt wurde, aufgenommen. Der arme Coco war ein einem Käfig an der Kette gehalten worden.
Wir haben ein Video der Organisation Gaia das zeigt, wie Coco leben musste:
Nach seiner Konfiszierung verbrachte er eine kurze Zeit bei Gaia, bevor er dann zu APAN gebracht wurde. Bei Gaia wurde ihm schon der Chip implantiert und eine ausführliche Untersuchung durchgeführt.
Nur Dank der Bemühungen von Gaia und dem beherzten Einsatz der Polizei, konnte Coco aus dieser unwürdigen Situation befreit werden. Jetzt lebt er mit Artgenossen zusammen, die alle ein ähnliches Schicksal erleiden mussten.
Samstag, 28.06.2008, 20.00 Uhr. Wir haben die kleine Bartäffin (Macaca sylvanus) auf einer Polizeistation in Barcelona abgeholt. Ein Polizist hatte sie eingefangen, da sie völlig allein in den Strassen herumirrte.
Es war ein junges Weibchen, dem wir den Namen Lia gaben. Da sie noch so klein war, haben wir sie mit den anderen Jungtieren zusammengesetzt. Bis auf eine kleine Auseinandersetzung mit Coco, einem jungen Männchen, bezüglich der Hierarchie gab es keine größeren Probleme sie in die Gruppe zu integrieren.
Für ein wenig Unruhe sorgte Mo, fast halb so groß wie Lia. Sie rannte ihr immer hinterher und schien sie zu belästigen. Wenn Lia sich dann wehrte schrie Mo ganz laut und Coco meinte natürlich er müsse ihr zur Hilfe kommen. So wurde Lia einen Großteil der zeit von den Spielen etwas ausgeschlossen, was sich aber auch relativierte.
Nachdem Lia mehr Vertrauen in die Umgebung und Selbstbewusstsein entwickelte, hat sie sich nicht mehr alles von Coco gefallen lassen. Aufgrund ihrer Größe und ihres neuen Auftretens hat sie nach und nach Platz 2, hinter Coco, in der Rangfolge erreicht und Mo musste sich nun mit der 3. Stelle zufrieden geben.
Einige Monate später konnte Mo nach Holland verlegt werden.
Jonquera wurde schon vor langem konfisziert, musste aber leider aus verschiedenen Gründen noch einige Monate bei ihren alten Besitzern verbringen. Als sie endlich zu uns kam, war sie nicht mehr jung und hatte bereits stereotype, nervöse und eigenartige Verhaltensmuster.
Auch wenn Coco den Neuankömmlingen das Einleben etwas erschwert, kann man auf dem Video sehr gut erkennen, dass sich Jonquera in den wenigen Wochen bereits sehr gut in die Gruppe integriert hat:
Xita ist ein Samtäffchen, welches ursprünglich aus Afrika stammt und 23 Jahre! in einem Vogelkäfig leben musste.
Xita ist schon alt und hat ihr ganzes Leben allein verbracht. Das macht es nahezu unmöglich sie erneut in eine Gruppe zu integrieren.
Unser Bestreben ist es, Xita für den Rest ihres Lebens eine gute Zeit zu ermöglichen. Nach einer längeren Eingewöhnungszeit mit den Bartaffen-Babies wurde sie jetzt der Gruppe vorgestellt.
Überraschender Weise wurde sie sehr gut aufgenommen und wir hoffen ihr damit mehr Lebensqualität bieten zu können.
Coco macht ihr das Leben ein wenig schwer, da sie dauernd versucht sie zu ärgern und zu reizen, indem sie ihr am Schwanz zieht. Lia dagegen kümmert sich rührend um Xita und beschützt sie regelrecht vor Coco’s Streichen – und das, obwohl Lia erst 3 Jahre alt ist.
Xita teilt ihr Essen mit allen Babies und darf im Gegenzug auch von ihrem Futter naschen.. All das irritiert Coco ein wenig, da bisher immer er die Vorzüge des „Ältesten“ genießen durfte.
Affen essen Früchte, Gemüse und speziell für sie gemischtes Kraftfutter.
Die medizinische Versorgung erfolgt durch Tierärzte, die sich auf exotische Tiere spezialisiert haben.
Nach sechs langen Jahren, die Gona in diesem Käfig verbringen musste, haben wir es endlich geschafft ihr ein Übergangsheim in unserer Quarantänestation herzurichten. Leider hilft ihr auch das neue Zuhause nicht bei der Bewältigung ihrer mentalen Probleme. All ihre schlechten Angewohnheiten, die aus der langjährigen schlechten Haltung beim Besitzer herrühren, werden wohl nicht so schnell abgebaut werden.
Gona ist ein Bartäffchen (macaca sylvanus), die ihr bisheriges Leben unter absolut unzumutbaren Bedingungen fristen musste. Sie war schon lange auf unserer Warteliste, aber erst jetzt konnten wir eine Aufnahme ermöglichen. Dies möchten wir nochmals zum Anlass nehmen, darauf hinzuweisen, dass wir auf Spenden angewiesen sind, um solche Projekte finanzieren zu können.
Abgesehen von dem stereotypen Verhalten, hat Gona auch starke Verletzungen am Pobereich, die durch das Sitzen auf hartem Zementboden entstanden sind.
Als wir sie abholten, mussten wir sie etwas betäuben, um sie zu untersuchen, Blut abzunehmen, die Wunden zu versorgen, den Chip zu setzen und einige Tests durchzuführen.
Gona wird erst einmal in Quarantäne bleiben, bis wir ein größeres Gehege für sie errichten können, oder aber besser noch ein neues Zuhause gefunden ist. Erst einmal wird Gona allein bleiben müssen. Wenn die finanziellen Mittel für ein großes Gehege vorhanden sind, werden wir überlegen sie mit einem weiteren Tierheimaffen zusammen zu setzen und zu sozialisieren.
UPDATE: Wir haben ein neues Zuhause für sie gefunden.
ADAM und OLI
Dies sind unsere Waschbären Adam und Oli – zwei Männchen.
Adam kam schon 2003 zu APAN, gemeinsam mit seiner Gefährtin Eva. Sie wurden von einem Restaurant, wo sie die Gäste anziehen sollten, konfisziert. Einige Jahre später fanden wir Eva mit einer Bisswunde im Gesicht tod auf. Wir vermuten, sie wurde von einem Skorpion gebissen.
Als dann Oli kam, waren wir uns nicht sicher, ob die “Jungs” sich verstehen.....aber, glücklicher Weise sind sie gute Freunde geworden.
Am Tag bekommt man sie selten zu Gesicht, da sie meist in den Baumwipfeln schlafen. Ursprünglich kommen diese Tiere aus Amerika – aber sie haben sich an ein Leben in unseren Gefilden gut angepasst.
Verd und Vermella sind zwei Papageien die von den Mossos d’Esquadra beschlagnahmt wurden. Der ehemalige Besitzer handeltet mit Waffen, Drogen und exotischen Tieren.
Sie sollten als Zuchtpaar herhalten. Es wurde ein weiterer Papagei beschlagnahmt, für den er jedoch leider legale Dokumente vorweisen konnte und er ihn deshalb zurück bekam. Verd und Vermella werden zu einer deutschen Organisation gehen, die auf solche Fälle spezialisiert ist. Zumal der Winter bei APAN für die beiden wirklich nicht das Richtige ist...
Eines Freitagsnachts im Februar war so ein heftiger Wind, daß ihre gesamte Voliere in Stücke ging – sie flogen aber nicht davon. Ihre Pfleger fanden den einen am Boden, mit den Krallen fest verankert, den anderen in einem Baum hängend und es dauerte eine Weile bis die beiden ihren “sicheren Halt” losliessen und in einem Übergangszuhause unterkamen....
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FRANCIS und CORDELIA
Francis und Cordelia sind zwei kleine Schweinchen. Sie sind keine geschützte Art und können deshalb einfach angeschafft werden. Francis war zuerst da und Cordelia kam zu Weihnachen 2008. Cordelia kam aus Madrid und ihre Familie brachte sie persönlich mit dem Auto. Sie hatten sie aufgenommen, als sie noch ganz klein war und dann wuchs sie doch mehr, als ein Minischwein. Sie beschlossen, dass ein Leben in der Wohnung doch nicht das Richtige für sie sei. Nicht, dass sie sich schlecht benommen hätte – nein, es sollte für sie eine bessere Zukunft und Lebenshaltung sein. Cordelia lebte wie eine Katze: sie saß mit auf dem Sofa und hatte ihre eigene Toilette mit Sand. Waren die Türen geschlossen, wartete sie bis jemand öffnete – eine sehr gut erzogene Sau....
Die ersten zwei Tage mit Francis fand sie furchtbar und giftete ihn immer an, wenn er näher kam. Diese Antipathie hat sich aber inzwischen gelegt. Jetzt sind sie, mit dem Schaf Joan, wie eine kleine Familie und wir befürchten fast, sie werden als solche für den Rest ihrer Tage bei uns bleiben.
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JOAN
Joan, zwar keine geschützte Art, wurde von den Mosos d’Esquadra und der Odena Police in L’Espelt gerettet. Man kann wohl sagen, dass hat ihm einen qualvollen Tod erspart, im Gegensatz zu seinem Freund, der nicht so viel Glück hatte.
In der Zeit des Ramadan, der von den Muslimen gefeiert wird, weiß man, dass sehr viele Schafe auf grausame Weise ‚geschächtet’ werden. Dies geht nicht überein mit unserem Tierschutzgesetz. Auch wenn wir ihre Kultur und Sitten respektieren, werden wir niemals akzeptieren, dass Tiere aus Gründen der Religion oder Tradition leiden müssen – sei es Spanisch, Katalanisch oder Muslime.
Deshalb lebt Joan jetzt bei Cordelia und Francis -zwei Schweinchen- und alle kommen prima miteinander aus. Sie laufen immer hintereinander: erst Cordelia, dann Francis und am Schluss Joan.
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RÜCKGABE VON TIERE
Für uns ist e simmer sehr schwierig sichergestellte Tiere wieder an ihre alten Besitzer zurückgeben zu müssen. Glücklicher Weise passiert dies sehr selten – aber leider doch ab und an. In den meisten Fällen konnten die vorherigen Besitzer dann doch anhand von Dokumenten nachweisen, dass sie legal im Besitz der Tiere waren.
Unabhängig von der Legalität des Besitzes, verurteilen wir jede Haltung von wilden Tieren in Privatbesitz oder im Zirkus. Auch, wenn die Tiere auf legalem Weg erworben wurden, heiß dies noch lange nicht, dass sie auch artgerecht gehalten und behandelt werden. Die einige Legalität die besteht, ist die Tatsache, dass ein wildes Tier in Gefangenschaft gehalten werden darf.
Ein Fall z.B. war der eines Vogels, der im August 2007 beschlagnahmt wurde. Er sollte, nach seiner Erholung, in ein Vogelzentrum nach Deutschland. Leider tauchten plötzlich Dokumente auf, die den legalen Erwerb des Vogels belegten und so musste er an den ehemaligen Besitzer zurückgegeben werden.
Der arme wird in ein Leben im Käfig, vielleicht im Wohnzimmer oder der Küche, zurückgehen, wo der wohl den Rest seines Lebens verbringen muss. Er wird wohl nach und nach die dummen Wörter lernen, die man ihm ständig vorspricht und kopfüber in seinem Käfig hängen......wahrscheinlich, bis man ihm überdrüssig ist.......
Wir werden ihn in Erinnerung behalten wie er im Regen seine Flügel schwingt und in den Tönen, die ihm von Natur gegeben wurden, singt.
SPENDEN UND PATENSCHAFTEN
Wenn Sie eine Spende oder eine Unterstützung für eine Pflegestelle unserer exotischen Tiere machen wollen, können Sie jeden beliebigen Betrag auf das folgende Konto überweisen:
BANC SABADELL
Zweigstelle Igualada
IBAN: ES 37 0081 0365 2100 0105 3209
SWIFT: BSAB ES BB
Zweck: "Exotische Tiere" oder der Name des Tieres für Patenschaften.
Sollte eines unserer Tiere ein neues Zuhause bei einer artgemässen Organisation finden, werden Sie natürlich informiert. Am Ende des Textes steht immer, ob es in in eine neue Heimat, z.B. Holland, ausreisen kann.
Wir würden Sie dann gerne um Unterstützung für ein anderes Tier bitten, damit wir so vielen wie möglich helfen können.
Sollten Sie Mitglied unser Aktion zur Hilfe notleidender Tiere werden wollen, können Sie das beigefügte Anmeldeformular ausfüllen. Den Betrag Ihrer Spende können Sie nach belieben eintragen. Mitglied werden!