Unser armer Cape war schon nahe an der Grenze des Todes. Er war einer der so oft ausgesetzten Hunde am Rande einer Kleinstadt. Leishmaniose positiv lebte er in einem Waldstück, seine Symptome wurden schlimmer und er hatte keinen, der sich um ihn kümmerte. Sein Haar fiel aus und er hatte Wunden am ganzen Körper....einige Jugendliche nannten ihn ‚Monster’ und warfen mit Steinen nach ihm.
Allein, krank, angegriffen und verängstigt versteckte Cape sich im Wald. Wir können nicht verstehen, dass es solche Grausamkeiten gibt!!!
Es war schwer in einzufangen. Wir brauchte einige Wochen – aber dann klappte es. Wir haben gleich die Behandlung gegen Leishmaniose angefangen und jetzt, nach gut 4 Monaten...- ....Cape ist ein anderer Hund!
Wir konnten uns nicht vorstellen, wie Cape wohl aussehen würde - ohne Haar und mit Wunden am ganzen Körper, sogar die Augen waren entzündet. Aber nach und nach wurde es besser und als wir das erste Mal richtig seine Augen sehen konnten....welch Glücksgefühl...- jetzt wussten wir es geht aufwärts mit ihm.
Wie man sich vorstellen kann, ist Cape ein sehr ängstlicher Hund. Er hat sich inzwischen an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt, aber man muss noch sehr rücksichtsvoll mit ihm umgehen.
Dieser arme Hund braucht nun dringend eine eigene Familie! Es sollte ein ruhiger Haushalt sein, in dem man viel Zeit mit ihm verbringt und ihm geduldig zeigt, dass nicht alle Menschen schlecht sind. Es wäre schön, wenn vielleicht schon eine Hündin im Haus wäre um ihn zu unterstützen. Bei uns lebte er mit der Schäferhündin ‚Cirera’ zusammen (sie wurde inzwischen in Deutschland adoptiert), die er sehr mochte und auch immer beschützte.
Bitte helfen SIE Cape, der schon so viel Leiden musste. Geben SIE ihm ein Zuhause, damit er auch er das Paradies kennenlernen kann!